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Gesundheitstips

Naturheilkundliche Vitaltips für den Herbst
  • Regelmäßig Spinat essen stärkt die Augen für den bevorstehenden Winter.
  • Täglich 1/4 l Holundersaft trinken beugt Husten vor.
  • Bauen Sie Übergewicht ab. Wer zu dick ist, bekommt leichter eine Erkältung.
  • Ziehen Sie Weizenkeime und Sojasprossen in Ihrer Küche. Das sind Vitalbomben.
  • Vorbeugung gegen Erkältungen: Kauen Sie ein Stück Bienenwabe, in Honig getaucht.
  • Einmal die Woche in die Sauna, und Sie kommen gesund durch den Winter.
  • Trockenes, sprödes Haar? Massieren Sie Weizenkeimöl in die Kopfhaut.
  • Ärgern Sie sich nicht über den ersten Schnupfen. Er baut in Ihnen Abwehrkräfte auf.
  • Sprühen Sie sich Salzwasser in Mund und Nase. Das reinigt und schützt vor Infektionen.
  • Kopfschmerzen durch Kaltluft? Massieren Sie die Schmerzstellen mit Pfefferminzöl.
  • Bei ersten Erkältungsanzeichen: heißes Fußbad, dann 2 Tassen Holunderblütentee trinken.
  • Halsschmerzen! Über Nacht ein in Apfelessig getauchtes Leinentuch auflegen.
  • Hustenanfall? Trinken Sie langsam 1 Tasse sehr warmen Lindenblütentee.
  • Trinken Sie eine Woche lang täglich 1l Hagebuttentee - und Sie sind weniger grippeanfällig.
  • Anisplätzchen können an düsteren Tagen die Laune verbessern.
  • Heiserkeit? Essen Sie 3 Bratäpfel. Das wirkt.
  • Noch immer heiser? Ein Tuch mit Olivenöl tränken, über Nacht an den Kehlkopf binden.
  • Rissige Hände sollten Sie täglich mit Haferflockenbrei einreiben.
  • Der Gute-Laune-Tee für triste Tage: Kümmel, Anis und Fenchel zu gleichen Teilen.
  • Trockener Mund in beheizten Räumen: Nehmen Sie öfters einen Schluck Buttermilch.
  • Brüchige Fingernägel? Reiben Sie sie täglich mit Zitronensaft ein.
  • Beim ersten Niesen: Trinken Sie 1/4 l heißes Zitronenwasser.
  • Drohende Grippe? 3 mal täglich 10 Tropfen Propolis auf einem Stück Brot - gut kauen!
  • Wenn Ihnen von innen her kalt ist, dann tanken Sie Vitamin E: Knabbern Sie Haselnüsse.
  • Mit Ginsengpräparaten kann man wirksam die natürlichen Abwehrkrafte stärken.

 

 

Die naturheilkundliche Reiseapotheke

Essen und Trinken

Salat kann in tropischen Ländem eine "Giftpflanze" sein! Nehmen Sie nur gut durcherhitzte Speisen und Getränke zu sich. Wenn Sie trotzdem nicht auf Rohkost verzichten wollen: Kaufen Sie Früchte, die Sie vor dem Verzehr schälen. Besonders zu empfehlen sind Papayas, die es in den meisten subtropischen und tropischen Reisezielen frisch zu kaufen gibt. Trinkwasser in tropischen und subtropischen Ländern niemals aus der Wasserleitung entnehmen; Vorsicht ist bei nicht original verschlossenen Mineralwasser-Flaschen geboten.

Sonne / Sonnenbrand / Sonnenallergie

Setzen Sie sich - vor allem zu Beginn der Urlaubsreise - der in südlichen Ländern wesentlich strahlungsintensiveren und aggressiveren Sonne nur behutsam aus. Vor allem der Kopf sollte mit einem Hut vor allzu intensiver Sonneneinstrahlung geschätzt werden, sonst droht ein Hitzekollaps als Folge unzureichender Sauerstoffversorgung des Gehirns. In einem solchen Fall empfehlen wir, sich an einem schattigen kühlen Platz mit leicht angewinkeltem Kopf hinzulegen.

Hat sich ein Sonnenbrand - trotz Vorbeugung mit Sonnencreme oder Sonnenöl - nicht vermeiden lassen, verschaffen Umschläge mit Essigwasser (1 zu 1 mit Wasser verdünnter Essig, am besten Apfelessig) Erleichterung, bei Berührungsempfindlichkeit die verbrannten Stellen damit besprühen oder ein lauwarmes Bad nehmen, in das eine Tasse Essig gegossen wird. Nehmen Sie in der Reiseapotheke auch Ferrum phosphoricum D12 mit. Davon gegen Sonnenbrand 15 Tabletten in einem halben Liter Wasser auflösen und damit Umschläge machen oder dem Badewasser zusetzen.

Ein bewährtes Mittel gegen Sonnenallergie ist Fagopyrum D4, das vorbeugend, mindestens vier Wochen vor Reiseantritt (3 mal täglich 1 Tablette vor dem Essen lutschen) und dann während des gesamten Urlaubs eingenommen werden sollte. Blüht die Allergie trotzdem auf, bringt eine homöopathische Creme mit Cardiospermum Auszügen meistens rasche Linderung.

Reisekrankheit / Reiseübelkeit

Wer unter Reisekrankheit oder Reiseübelkeit leidet, kann diese mit Cocculus D4 mildern (vorbeugend vier Tage vor Reiseantritt 3 mal täglich vor dem Essen 1 Tablette lutschen und am Reisetag eine Stunde vor Reiseantritt und direkt vor Reisebeginn je 1 Tablette.

Venenstauungen und "schwere Beine" während längerer Flug- und Busreisen

Dagegen helfen Einreibungen der Beine vor und während der Fahrt mit einer Salbe aus Extr. Meliloti fluid 20.0 und Ungt. Emulsiricans aquos. ad 100.0 (Ihr Apotheker weiß Bescheid).

Magenverstimmungen

Dagegen sollte die Reiseapotheke folgende Mittel enthalten:

Tausendgüldenkraut-Tinktur (Tct. Centaurii) (3 mal 20-25 Tropfen in etwas lauwarmem Mineralwasser) regt die Magensaft-Bildung an und hilft bei allgemeinen Verdauungsstörungen. Nux vomica D6 (stündlich oder halbstündlich 1 Tablette lutschen bis zur Besserung der Beschwerden) hilft bei Magenüberladung, Gastritis und den "Katerbeschwerden" nach einem feucht-fröhlichen Abend mit reichlich Alkoholgenuß.

Durchfall

Durchfall ist eine der häufigsten Reisebeschwerden; er kann nach einigen Tagen auch dann auftreten, wenn man sich äußerst vorsichtig und behutsam ernährt. Vermutlich ist er Folge einer veränderten Darmflora, die sich in fernen Ländern mit anderen Essensgewohnheiten regelmäßig einstellt. Ein bewährtes Mittel gegen Reisedurchfall ist Okoubaka D2 (als Tabletten oder Tropfen; stündlich oder halbstündlich 1 Tablette oder 10 Tropfen; auch zur vorbeugenden Einnahme bei Reisen in tropische oder subtropische Länder: 3 mal täglich 1 Tablette lutschen). Zu empfehlen auch: Kaffeekohle (Carbo coffea), bei Durchfall 3 mal täglich 1 Teelöffel; mit Mineralwasser nachspülen; Heilerde - innerlich (3 mal täglich 1 Teelöffel auf ein Glas Mineralwasser) bindet Gifte und Krankheitserreger; geriebener Apfel (einen Apfel ohne Schale und Kernhaus reiben und stehen lassen, bis er "angebräunt" ist); dies genießt man als ausschließliche Durchfalldiät über zwei bis drei Tage; bindet Gifte und Erreger, beschleunigt die Heilungsprozesse im Darm.

Bei Durchfällen unbedingt beachten:
Tritt Fieber hinzu oder hält der Durchfall länger als 24 Stunden an, benötigen Sie unbedingt fachkundige Hilfe!

Verletzungen

Hauptmittel für Verletzungen aller Art und deren Folgen in der Homöopathie ist Arnica D6. Es eignet sich auch zur Linderung von Folgen körperlicher Überanstrengung, zum Beispiel nach einer anstrengenden Wanderung oder langen Autofahrt. Halbstündlich 1 Tablette lutschen bis zur Besserung der verletzungsbedingten Beschwerden. Arnica "extern" oder Arnica Tinktur (1 Teelöffel auf eine Tasse Wasser für Umschläge, bei Prellungen Verrenkungen, Blutergüssen und Gelenküberlastungen).

Infekte

Als Mittel gegen einen Infekt sollten folgende Arzneien in der Reiseapotheke sein: Ferrum phosphoricum D6 bei allen akuten Entzündungen und fieberhaften Infekten, alle 10 Minuten 1 Tablette lutschen. Thymian Extrakt (Extr. Thymi) bei Husten, Folgen von Kälte und Infekten der oberen Atemwege 3-5 mal täglich 20-25 Tropfen in warmem Wasser. Melissen-Extrakt (Extr. Melissae), 3 mal täglich 20-25 Tropfen gegen virale Infekte der Schleimhäute, auch zum Betupfen gegen Lippenherpes. Wirkt außerdem gegen "Reizüberflutung" durch den Reisestreß und die damit verbundenen Einschlafstörungen und nervösen Magen- und Darmstörungen. Apfeltee (einen großen Apfel mit Schale und ohne Kernhaus in dünne Scheiben schneiden und mit kochendem Wasser übergießen 30 Minuten abgedeckt ziehen lassen; davon trinkt man 1 bis 2 Liter pro Tag gegen Fieber und grippale Infekte. Gegen Fieber auch kalte Wadenwickel.

 

Gesundheit in Harmonie mit den Mondrhythmen

Bei gesundheitlichen Problemen ist nicht nur die Art der Behandlung ausschlaggebend, sondern auch der richtige Zeitpunkt. Gerade bei immer wiederkehrenden oder chronischen Krankheiten ist die Chance groß, günstige Zeitpunkte für die Behandlung auszusuchen.

Zunächst ist es wichtig, folgende grundlegende Eigenschaften der Mondphasen zu kennen:

Der zunehmende Mond
führt zu, plant, nimmt auf, baut auf, absorbiert, atmet ein, speichert Energie, sammelt Kraft, lädt ein zur Schonung und Erholung.

Der abnehmende Mond
spült aus, schwitzt und atmet aus, trocknet, lädt ein zu Aktivität und Energieverausgabung.

Aber nicht nur die Mondphase hat einen wesentlichen Einfluß auf die Gesundheit, sondern auch der Mondstand im Tierkreis. Berücksichtigt man, daß jedes Tierkreiszeichen für bestimmte Organe steht, lassen sich folgende Grundregeln erstellen:

  • Alles, was Sie für das Wohlergehen jener Körperregion tun, die von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchschreitet, wirkt doppelt wohltuend mit Ausnahme von chirurgischen Eingriffen.
  • Alles, was die Körperregion, die von dem Zeichen regiert wird, das der Mond gerade durchschreitet, besonders belastet oder strapaziert, wirkt doppelt schädlich. Chirurgische Eingriffe an diesen Tagen sind, wenn möglich, zu vermeiden.
  • Nimmt der Mond gerade zu, wenn er das Zeichen durchläuft, sind alle Maßnahmen zur Zuführung aufbauender Stoffe und zur Kräftigung der von dem Zeichen regierten Organbereiche erfolgreicher als bei abnehmendem Mond. Nimmt er gerade ab, sind alle Maßnahmen zum Ausschwemmen und Entgiften des jeweiligen Organs erfolgreicher als bei zunehmendem Mond.

Folgende Tabelle zeigt die körperlichen Einflußsphären der einzelnen Tierkreiszeichen:

Zeichen wirkt auf System
Widder Kopf, Gehirn, Augen Sinnesorgane
Stier Kehlkopf, Sprachorgane, Zähne, Kiefer, Nacken, Mandeln, Ohren Blutkreislauf
Zwillinge Schultern, Arme, Hände, Lunge Drüsensystem
Krebs Brust, Lunge, Magen, Leber, Galle Nervensystem
Löwe Herz, Rücken, Zwerchfell, Blutkreislauf, Schlagader Sinnesorgane
Jungfrau Verdauungsorgane, Nerven, Milz, Bauchspeicheldrüse Blutkreislauf
Waage Hüfte, Nieren, Blase Drüsensystem
Skorpion Geschlechtsorgane, Harnleiter Nervensystem
Schütze Oberschenkel, Venen Sinnesorgane
Steinbock Knie, Knochen, Gelenke, Haut Blutkreislauf
Wassermann Unterschenkel, Venen Drüsensystem
Fische Füße, Zehen Nervensystem
  • Für chirurgische Eingriffe gilt: Je näher am Vollmond, desto ungünstiger. Der Vollmondtag hat die negativsten Auswirkungen. Wenn man die Wahl hat, sollte man bei abnehmendem Mond operieren.
  • Beim Zahnarzt sollte das Einsetzen von Kronen und Brücken sowie das Zahnziehen, besonders von Weisheitszähnen, bei abnehmendem Mond erfolgen. Wenn möglich, sollte man Luftzeichen (Zwillinge, Wassermann, Waage) meiden. Bei Kieferoperationen ist das Zeichen Stier ungünstig.
  • Ein Fastentag an Neumond beugt einigen Krankheiten vor. Es ist auch von Vorteil, an den Tagen vor Vollmond und an Vollmond weniger zu essen.
  • Für Massagen, die der Entspannung, Entkrampfung und Entgiftung dienen, eignet sich die Zeit des abnehmenden Mondes gut. Soll eine Massage vorwiegend regenerierend und kräftigend wirken, etwa mit Hilfe entsprechender Öle, wird sie bei zunehmendem Mond bessere Resultate erzielen.

Zum Schluß noch ein paar Tips für den Alltag:

  • Löwe- oder Jungfrautage sind Haarschneidetage - gleichgültig, ob der Mond ab- oder zunimmt. An Fische- und Krebstagen sollte man auf das Haareschneiden verzichten.
  • Für Zehen- und Fingernagelpflege ist Steinbock der geeignete Tag.
  • Fast alle Hausarbeiten lassen sich viel erfolgreicher und müheloser bei abnehmendem Mond erledigen.
  • Für alle Mal- und Lackierarbeiten ist ebenfalls der abnehmende Mond gut geeignet. Wassertage (Krebs, Skorpion, Fische) sind eher ungeeignet, weil die Farbe schlecht trocknet. Auch die Löwetage sind ungünstig, weil sie zu stark austrocknend wirken.
  • Der rechte Zeitpunkt von Umtopfen und Neueinsetzen von Balkon- und Zimmerpflanzen geschieht am besten an den Jungfrauentagen.
  • Gießen sollte man, wenn möglich, nur an Blattagen (Krebs, Skorpion, Fische) und unbedingt mit Regenwasser oder abgestandenem Wasser.
  • Das Düngen sollte nur bei abnehmendem Mond geschehen, bevorzugt an Blattagen.

Legende:

Widder

^

Vollmond

J

Stier

_

abnehmender Mond

abmond.gif (108 Byte)

Zwillinge

`

Neumond

l

Krebs

a

zunehmender Mond

zumond.gif (102 Byte)

Löwe

b

Jungfrau

c

Waage

d

Skorpion

e

Schütze

f

Steinbock

g

Wassermann

h

Fische

i


Zur korrekten Darstellung der Tierkreiszeichen muß auf Ihrem PC die Schriftart "Wingdings" installiert sein.

 

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sonstiges:

Naturheilkundliche Vitaltips für das Frühjahr
  • Bei hartnäckigem Husten reiben Sie abends Brust und Rücken mit Eukalyptusöl ein.
  • Cocktail gegen Frühjahrsmüdigkeit: 1/4 l Milch mit 2 EL Hagebuttenmark.
  • Gegen überreizte, schwache Nerven hilft 1 Tasse Hopfenblütentee mit etwas Honig.
  • Ein Abendessen gegen Frühjahrsmüdigkeit: gedämpfte Kartoffeln mit Quark und Salz.
  • Frische Petersilie liefert viel Vitamin C und regt die Nierentätigkeit an.
  • Trinken Sie 3 x täglich 2 EL Löwenzahnsaft mit Wasser. Das stärkt Leber und Gallenblase.
  • Gegen Wetterfühligkeit hilft Melissentee.
  • Schlechte Laune durchs Aprilwetter? Händereiben aktiviert positives Denken.
  • Kopfschmerzen bei Föhn? Machen Sie 10 Minuten Radfahrbewegungen in Rückenlage.
  • Beugen Sie einer Sonnenallergie vor. Tanken Sie Kalzium mit Milchprodukten.
  • Salat mit Löwenzahnblättern treibt die Wintergifte aus dem Körper.
  • Flirten baut Streß ab, regt den Kreislauf an und macht fröhlich.
  • Müdigkeit am Arbeitsplatz? Atmen Sie den Duft von Orangenöl ein.
  • 1L Heidekrauttee spült die Harnwege durch und beugt Nierensteinen vor.
  • Aufbaukur für die Leber: dreimal täglich 2 EL Artischockensaft in etwas Wasser trinken.
  • Essen Sie Scholle. Sie enthält Zink und Selen für Ihre Immunkraft.
  • Rasche Hilfe gegen Blasenkartarrh: Viel trinken und 1 Tag im Bett bleiben.
  • Müdigkeit basiert oft auf einem Mangel an Mangan. Dagegen helfen Artischocken.
  • Sind Sie gereizt? Frischer Schnittlauch auf dem Brot macht wieder ausgeglichen.
  • Hexenschuß bekämpft man am besten mit einem Wannenbad mit Heublumenzusatz.
  • Nach einem Insektenstich - die Stichstelle mit der Schnittfläche einer Zwiebel einreiben.
  • Nützen Sie die Spargelzeit. Spargel entwässert und erhält jung.
  • Wadenkrämpfe kann man verhindern, wenn man regelmäßig Magnesium einnimmt.
  • Nackenverspannungen? Ziehen Sie beide Schultern bis zu den Ohren hoch.
  • Vitamin E macht Ihre Haut stark. Essen Sie oft Vollkornprodukte.
  • Reife Kirschen beseitigen Darmträgheit.
  • Halten Sie Fliegen vom Essen fern! Diese übertragen oft Magen- und Darmerkrankungen.
  • Legen Sie nicht immer nur Fleisch auf den Gartengrill. Auch Gemüse schmeckt köstlich.
  • Verwenden Sie für Ihren Salat Olivenöl. Es schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Wenig geschlafen? 1/4 Joghurt mit Nüssen und Früchten macht Sie trotzdem fit.
  • Speiseeis nie mit der Zunge gegen den Gaumen drücken. Das macht Kopfschmerzen.

 

Naturheilkundliche Vitaltips für den Sommer
  • Geschwollene Füße? Reiben Sie sie nach einem Fußbad mit Franzbranntwein ein.
  • Kraftcocktail: 1/8 l Orangensaft, 1/8 l Karottensaft und 1 EL Birnendicksaft.
  • Beugt Sommerschnupfen vor: 1 Glas Traubensaft, mit 1 Tropfen Nelkenöl und etwas Honig.
  • Eine ideale Zwischenmahlzeit an heißen Tagen am Arbeitsplatz: 1/2 frische Ananas.
  • Essen Sie täglich 2 saftige Pfirsiche. Das macht die Haut zarter.
  • Schluckauf? Lassen Sie 1 Zuckerwürfel mit 10 Tropfen Apfelessig im Mund zergehen.
  • Tautreten am Morgen macht frisch und munter.
  • Ein bewährtes Mittel gegen Brennen auf der Zunge: frische Heidelbeeren essen.
  • In der großen Hitze: Borretschblätter im Salat erfrischen und beleben.
  • Meiden Sie eiskalte Getränke! Diese regen die Transpiration noch zusätzlich an.
  • Der ideale Durstlöscher: 1/4 l lauwarmer Pfefferminz- oder Hibiskusblüten(Malven)tee.
  • Übelkeit an heißen Tagen? Reiben Sie mit ein paar Eiswürfeln Stirn und Schläfen ein.
  • An heißen Tagen niemals eiskalt duschen. Das führt erst recht zu Schweißausbrüchen.
  • Trinken Sie 3 Wochen lang täglich 1 l Brennesseltee. Das putzt Sie gründlich durch.
  • Wenn die Hitze das Denken blockiert - kauen Sie dreimal täglich frische Basilikumblätter.
  • Täglich 1/4 I roter Rübensaft kann vor einer Sommererkältung schützen.
  • Migräne an heißen Tagen: Legen Sie ein mit Apflessig getränktes Tuch in den Nacken.
  • Am Abend eines sonnigen Tages sollten Sie Ihre Lippen mit Avocadoöl einmassieren.
  • Kreislaufbeschwerden bei Hitze? Trinken Sie 1/4 I Wasser mit 2 TL Apfelessig.
  • Zwischenmahlzeiten sollten FIüssigkeit Iiefern: Melonen, Gurken oder lauwarme Suppen.
  • Unreifes Obst kann zu Durchfall führen! Kauen Sie getrocknete Heidelbeeren.
  • Paprika, Schnittlauch und Petersilie sind reich an Vitamin C und schützen vor Sommergrippe.
  • Eine Kur für die sommermüde Haut: Reinigen Sie Ihr Gesicht öfter mit etwas Apfelsaft.
  • Muskelzerrung? Reiben Sie die entsprechende Stelle mit Ringelblumensalbe ein.
  • 1 TL Lindenblütenhonig stärkt die Nerven. Langsam im Mund zergehen lassen!
  • Eine wirksame Kur für besseres Gedächtnis: Täglich 1 saftige Birne und 2 Nüsse essen.
  • Täglich 1/2 kg Trauben anstelle einer Hauptmahlzeit stärkt die Leber und macht schlank.

Migräne:

Hilfe bei Migräne

Kopfschmerz ist eine Volkskrankheit, allein in Deutschland leiden zwischen 7 und 10 Millionen Menschen an einer Migräne. 12,9% bis 17,9% der Frauen und 3,4% bis 6,1% der Männer sind betroffen. Im Alter von 25 und 55 Jahren tritt Migräne besonders häufig auf. Obwohl es sich bei Migräne um ein Kopfschmerzleiden mit erheblicher Beeinträchtigung der Lebensqualität handelt, sind nur etwa ein Drittel der Betroffenen in regelmäßiger ärztlicher Behandlung.

Migräne entsteht vermutlich durch biologische Veränderungen im Gehirn und den Nachbarbereichen. Es wird angenommen, daß die Blutgefäße im Gehirn während einer Migräneattacke erweitert und entzündlich verändert sind. Der Arteriendurchmesser nimmt so weit zu, daß Nervenfasern rings um das Blutgefäß gereizt werden und Schmerzsignale aussenden. Bis heute ist jedoch ungeklärt, warum einige Menschen an Migräne leiden und andere nicht.

Das Phänomen Migräne kann in fünf Phasen unterteilt werden:

  1. Vorbotenphase: unspezifische Störungen, z. B. Heißhunger, Müdigkeit, Übellaunigkeit;
  2. Auraphase bei ca. 20% der Patienten, ca. 60 min. vor der Kopfschmerzphase: bizarre Figuren im Gesichtsfeldbereich, Lichtblitze, Taubheit, Kribbeln, Sprachstörungen.
  3. Die eigentliche Kopfschmerzphase kann durch Symptome 1. und 2. Ordnung charakterisiert werden:
    1. Ordnung: starke Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, mäßige bis starke Kopfschmerzen, die halbseitig, anfallsartig oder pulsierend, pochend auftreten;
    2. Ordnung: familiäre Häufung, Dauer 4-72 Stunden, evtl. Aurasymptome, Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen, häufig morgendlicher Beginn, blasse Hautfarbe.
  4. Rückbildungsphase: Symptome klingen ab;
  5. Phasen zwischen den Attacken: dauern – je nach Anfallshäufigkeit – mehrere Tage bis Wochen, wobei ein bis vier Attacken pro Monat die Regel sind.

Klangtherapie mittels Psychofonie

Psychofonie ist eine neue, nichtmedikamentöse, nach bisherigen Erkenntnissen nebenwirkungsfreie Therapie zur Behandlung von funktionellen Störungen wie Migräne, Spannungskopfschmerz und Streß. Die Therapiezeit beläuft sich auf 6 bis 12 Wochen. Ausgangspunkt für die Behandlung ist ein EEG (Gehirnstrombild), das in einem migränefreien Ruhezustand erstellt wird. Bestimmte Wellenlängen dieses EEG’s werden in etwa 10 zehnminütige Tonfolgen „übersetzt“ und auf CD oder Kassette gespeichert. Die vertonte Gehirnstromaktivität - die „Gehirnmusik“ - wird dem Stammhirn dann dreimal täglich über das Gehör zugeführt. Studien belegen für 82% der mittels Psychofonie behandelten Patienten positive Effekte. Bei 28% konnte durch die Verminderung der Anfallsfrequenz und -intensität eine Verminderung des Medikamentenkonsums erreicht werden. 11% der Patienten blieben sogar langfristig weitgehend anfallsfrei.

Kopfschmerztee

Die Teemischung besteht aus drei gleichen Teilen Johanniskraut, Zitronenmelisse und Pfefferminze. Für eine Tasse Tee wird ein Teelöffel der Mischung aufgebrüht. Über den Tag verteilt sollten 3 Tassen des ungesüßten, warmen, nicht heißen Getränks eingenommen werden. Nach jeder Tasse 10 min. ruhen! Die schmerzlindernde Wirkung des Teeaufgusses scheint vom Zusammenspiel der verschiedenen Pflanzeneigenschaften abhängig zu sein: Die Pfefferminze wirkt krampflösend und leicht schmerzstillend. Die Melisse ist eine beruhigende und ebenfalls leicht krampflösende Pflanze. Und das Johanniskraut ist mit seinen blutdrucksenkenden, entzündungshemmenden, krampflösenden, leicht beruhigenden und stimmungsaufhellenden Eigenschaften beteiligt.

Literaturhinweise:

  • Harland, S., Endlich frei von Kopfschmerz und Migräne. Auslöser rechtzeitig erkennen; schnelle Hilfe bei Migräneanfällen; Hausmittel bei Spannungskopfschmerzen; erfolgreiche Entspannungsmethoden. Augsburg: Midena, 1997.
  • Wasner, C., Inferno im Kopf - Migräne: wissen, behandeln, mit der Krankheit. Zürich: Kreuz, 1997.
  • Rudat, K.-H., Kopfschmerz und Migräne: naturheilkundliche Behandlungskonzepte. München: Aescura im Verl. Urban und Schwarzenberg, 1998.
  • Peikert, A., Kopfschmerzen verstehen und erfolgreich behandeln: Schmerzen bewältigen mit und ohne Medikamente: wie Sie Migräne, chronische Kopfschmerzen und Neuralgien in den Griff bekommen. Stuttgart: TRIAS, 1997.
  • Schwob, M., Migräne besiegen. Düsseldorf: Econ,1990.
  • Hollyer, B., Migräne: das komplette Programm zur Selbsthilfe. München: Droemer Knaur, 1996.
  • Mansfield, J., Migränetherapie: vorbeugen und alternativ behandeln ohne Medikamente. München: Heyne, 1988.
  • Ohm, D., Progressive Relaxation: Tiefenmuskelentspannung nach Jacobsen, Einführung und Übungen, Kombinationsmöglichkeiten mit dem Autogenen Training. Stuttgart: TRIAS, 1997.
    ISBN 3-89373-381-7

Links im Internet: