Ladesteuerung
Ladestrom 6–16 A per Regler, Pause, und eine Automatik „bis 7:00 auf 80 %“, die so spät wie möglich startet – mit der aus TeslaMate gelernten Ladekurve.
ruthner.atDaheimLader← Zurück zur StartseiteWallbox · Modbus TCP · frei auf GitHub
Der DaheimLader liest die Wallbox im Sekundentakt, stellt den Ladestrom ein und hält den Netzbezug im 15-Minuten-Mittel unter einer Grenze – auch wenn nebenbei Herd, Wärmepumpe und Waschmaschine laufen.
Ladestrom 6–16 A per Regler, Pause, und eine Automatik „bis 7:00 auf 80 %“, die so spät wie möglich startet – mit der aus TeslaMate gelernten Ladekurve.
Grenze 5–9,8 kW im 15-Minuten-Mittel. Kurze Spitzen werden im Rest der Viertelstunde ausgeglichen, eigene PV wird mitgerechnet.
Jede Ladung als Kurve: Hausanschluss, Wallbox, Sollstrom, Viertelstunden-Mittel und der Grund jedes Eingriffs. 90 Tage aufgehoben.
Mit einem Shelly 3EM am Hausanschluss: Spannungsfall und Verlust auf der Zuleitung zur Wallbox, Kalibrierung per Knopfdruck.
Mit TeslaMate: Wallbox-Zähler gegen „im Akku angekommen“, Wirkungsgrad, nutzbare Kapazität, Ladeziel und Restzeit laut Auto.
Ladekurve je Akkustand, Sessions, Monate, Fahrten, Reifendruck – und eine ausführliche technische Doku direkt in der Oberfläche.




Die Hintergrundkarte ist für diese Seite unscharf gemacht.
Viele Netzbetreiber verrechnen die Leistung nach dem höchsten 15-Minuten-Mittel eines Monats. Eine einzige Viertelstunde darüber kann das ganze Monat teurer machen – und ein Auto mit 11 kW liegt zusammen mit dem Haushalt schnell darüber.
| Regel | So geht der DaheimLader vor |
|---|---|
| Dauerwert | Tesla = (Grenze − Netzbezug ohne Wallbox) ÷ 0,69 kW je Ampere, 6–16 A; mehr erst nach 60 s stabil |
| Spitzen | zurück nur bei echtem Überschuss: das 30-s-Mittel am Hausanschluss liegt über der Grenze oder die Viertelstunde über Plan – taktende Kochplatten und Mikrowellen mitteln sich heraus |
| Unter 6 A | 6 A bleiben, solange die Viertelstunde voraussichtlich unter 9,7 kW bleibt, sonst Pause |
| Wärmepumpe | optional ein zweiter Shelly: solange sie läuft, höchstens ein einstellbarer Strom |
| PV | gemessen wird am Zähler – deckt die eigene PV das Haus, darf das Auto mehr |
| Ausfall | Hausanschluss nicht messbar → feste Grenze; der Dienst startet sich bei Fehlern selbst neu |
Mitgeliefert: Simulationen mit Herd, Backrohr, Mikrowelle, Waschmaschine, Wärmepumpe, PV und dem 5–10-Sekunden-Verzug der Wallbox (tests/sim.py, tests/sim2.py). Höchstes Viertelstunden-Mittel darin: 8,9 kW bei 9 kW Grenze.
| Teil | Pflicht? | Wozu |
|---|---|---|
| Wallbox mit Modbus TCP | ja | getestet mit der DaheimLader-Wallbox, nach der das Projekt benannt ist; Registerliste im README (Ladestrom-Vorgabe Register 91) – andere Wallboxen brauchen eine angepasste Liste |
| Shelly 3EM (Gen1) am Hausanschluss | für Lastbegrenzung | Netzbezug und Spannungen |
| Shelly 3EM an der Wärmepumpe | nein | Rücksicht auf die Wärmepumpe |
| TeslaMate | nein | Ladekurve, Kapazität, Statistik, Ladeziel und Restzeit |
| Rechner | ja | Linux mit Python ≥ 3.10, etwa ein Raspberry Pi |
git clone https://github.com/wolfiru/daheimlader.git
cd daheimlader
sudo ./install.sh
/opt/daheimlader, eigener Systembenutzer, systemd-Dienst mit automatischem Neustart.Einstellungen in /opt/daheimlader/daheimlader.env (nur für den Dienst lesbar). Testbetrieb ohne Schreiben an die Wallbox: DAHEIM_NUR_LESEN=1. Der DaheimLader schreibt nur den Ladestrom und schickt keine Befehle ans Auto. Elektrische Arbeiten gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.