ENIGMA „Bombe“ (Demo) – Crib: WETTERBERICHT

Getestet: 0 / 17.576
Speed: 0 Kandidaten/s
Aktuelle Pos: AAA
Status: bereit
Wenn sofort „Crib-Placement unmöglich“ kommt: im Cipher-Segment steht irgendwo derselbe Buchstabe wie im Crib – Enigma kann kein X→X erzeugen.
Live-Prüfung (Crib vs Cipher-Segment)
„Lampboard“ (zeigt zuletzt geprüften Buchstaben)
Grün = aktuelle Abbildung, Rot = Mismatch / Verwerfung.
Treffer
PosTagNotiz
Was macht diese „Bombe“ gerade?

Was ist die Turing-Bombe eigentlich?

1) Wir nehmen einen vermuteten Klartext (Crib)

Hier ist der Crib fest: WETTERBERICHT. Wir nehmen an, dass dieses Wort an der gewählten Position im Funkspruch vorkommt. Ringstellung muss dabei 1-1-1 sein, keine Stecker auf dem Steckerbrett. (Cipher hier erstellen.)

2) Dann testen wir Startpositionen (AAA–ZZZ)

Für jede Startposition werden die Rotoren korrekt weitergeschaltet (inkl. Double-Step), und der Crib wird mit dieser Einstellung verschlüsselt. Passt das Ergebnis exakt auf das Cipher-Segment, ist die Startposition ein Treffer.

3) „Kein Buchstabe kann auf sich selbst“

Enigma mit Reflektor kann nie A→A, B→B usw. Daher ist ein Crib an einer Stelle sofort ausgeschlossen, wenn im Cipher-Segment an einer Position derselbe Buchstabe steht wie im Crib.

Warum mussten die Walzen bekannt sein?
Damit eine Bombe überhaupt sinnvoll arbeitet, muss man die feste interne Verdrahtung kennen: Rotor-Verdrahtungen, Reflektor, und die Schrittmechanik. Unbekannt war dann „nur noch“ der Tages-Schlüssel (Rotorlage/Ringe/Steckbrett/Start). Diese Demo nutzt bekannte Verdrahtung (I–III, Reflektor B) und sucht hier nur die Startposition.


4) Weitere Infos auf Grokipedia: Enigma Machine

Debug-Log

Hinweis: Das ist eine Lern-/Demo-Bombe ohne Steckbrett-Constraints. Eine historische Bombe war besonders stark, weil sie Plugboard-Logik als „Widerspruchsmaschine“ ausgenutzt hat.